Kundenzufriedenheitbefragungen per E-Mail sind rechtswidrig, wenn der Kunde bei Erfassung seiner E-Mailadresse nicht klar und deutlich darauf hingewiesen wurde, dass er der Verwendung zu Werbezwecken jederzeit widersprechen kann. Das Kammergericht Berlin hat nun Kundenbefragungen per E-Mail als Werbung gem. § 7 Abs. 2, Abs. 3 UWG bewertet (Beschluss vom 07.02.2017 – Az. 5 W 15/17). Es wird daher geraten, auch für Kundenzufriedenheitsbefragungen eine ausdrückliche Einwilligung des Kunden einzuholen und ihn über sein jederzeitiges Widerspruchsrecht zu belehren, um kostenpflichtige Abmahnungen zu vermeiden.

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